Innsbruck

Der Eichhof ist zirka 1,5 km vom Innsbrucker Stadtzentrum entfernt und liegt östlich von der Altstadt im Stadtteil Pradl. Derzeit leben rund 770 Menschen in 388 Wohnungen.

Die Südtirolersiedlung Eichhof

Der Eichhof ist Teil der in den Jahren 1939 – 1943 erbauten Südtiroler Siedlungen in Innsbruck.

Der Eichof von der Gumppstraße aus gesehen

Die Postfiliale, zwei Nahversorger, sowie Cafés, Restaurants und eine Bushaltestelle befinden sich in unmittlebarer Nähe.

Zugang zum Eichhof über die Lindenstraße

Am Areal des Eichhofs befinden sich eine Polizeidienststelle, eine Postfiliale, Räumlichkeiten für die Apotheke,...

Hofsituation Gumppstraße/Langstraße

... eine Modellstraßenbahnanlage zur Besichtigung, die Hoangartstube des Seniorenbunds....

Außenbereich Langstraße/Kranewitterstraße

... Wiesen und Bäume ...

Gartengestaltung

.... und liebevoll gestaltete Erholungsorte.

 

 

Der Eichhof

 

Der Eichhof ist zirka 1,5 km vom Innsbrucker Stadtzentrum entfernt und liegt östlich von der Altstadt im Stadtteil Pradl. Die Gumppstraße, Langstraße sowie Lindenstraße und Kranewitterstraße umschließen den Eichhof. Ein paar Schritte südlich des Eichhofs befindet sich neben der Haltestelle „Dr. Glatz“ auch eine Konditorei und Eisdiele sowie weitere Geschäfte. Zwei Nahversorger, sowie weitere Cafés, Restaurants und eine Bushaltestelle sind ebenfalls in unmittelbarer Nähe. Derzeit leben rund 770 Menschen in 388 Wohnungen. Die durchschnittliche Wohnungsgröße liegt bei 61,5m2.

 

 

Geschichtliches zum Eichhof

 

Der Eichhof ist Teil der in den Jahren 1939 – 1943 erbauten Südtiroler Siedlungen in Innsbruck. Im Rahmen der sogenannten Option bzw. Umsiedelungspolitik, die während der NS - Diktatur stattfand, wurden auf der Basis eines gesamthaft geplanten, städtebaulichen Konzeptes große zusammenhängende Wohnsiedlungen zumeist am (damaligen) Stadtrand errichtet. Das städtebauliche Konzept wurde von Architekt DI Peter Koller festgelegt und in weiter Folge von verschiedenen Architekten und Bauträgern (zB.: Alpenländische Heimstädte, Neue Heimat Tirol und Stadt Innsbruck) umgesetzt.
 
Die Südtiroler Siedlungen zeichnen sich vor allem durch niedere Bestandsdichten, einer Abkehr von der gründerzeitlichen Blockrandbebauung und einer durchgrünten, offenen und großflächigen Siedlungsstruktur mit einem öffentlichen Wegenetz in den Wohnanlagen aus. Die angrenzenden Straßenräume weisen oft großzügige Breiten mit vorgartenähnlichen Grünanlagen, teilweise sogar mit einer Alleebaumbepflanzung auf. Zum Teil wurden die Straßen auch bewusst aufgeweitet und mit Handwerks- sowie Geschäftsflächen (zB Bäcker, Frisör, Lebensmittel etc.) im Erdgeschoßbereich besiedelt.

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Der Eichhof selbst wurde bald nach Kriegsbeginn  von der Stadt Innsbruck errichtet und 1941 übergeben. Damals zählte der Eichhof (inkl. Gumpp-, Lang- und Lindenstraße) 381 Mietwohnungen. Bei einem Bombenangriff am 19.12.1943 wurde die Wohnanlage schwer getroffen. Bei einem weiteren Bombenangriff am 10.04.1945 wurden die Eckhäuser Lindenstraße 1, 1a / Gumppstraße 26 nahezu vollständig zerstört. Der Wiederaufbau nach dem Krieg erfolgte mit finanziellen Mitteln aus dem Wohnhauswiederaufbaugesetz bis zum Jahre 1951.
 
Mit finanzieller Unterstützung aus dem Bundes- Wohn- und Siedlungsfond wurden 1966 insgesamt 43 Wohnungen im Bereich der Wohnhäuser Eichhof 1 – 21 übergeben. Diese Wohnungen sind durch eine Aufstockung entstanden. In der Langstraße sind bereits 1958 aufgestockte Wohnungen übergeben worden. Die Sanierung des Eichhofs inkl. Anbringung einer Wärmedämmung etc. ist schließlich 2001 - 2005 durchgeführt worden.

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